Das Glückometer

Autorin: Hanne Heintz ist seit 1971 Heilpraktikerin, 78 Jahre alt und lebt seit einiger Zeit in einem Münchner Pflegeheim. Von da aus gibt sie Seminare und Einzelsitzungen sowie Fernbehandlungen am Telefon.

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Das Glückometer

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." -VOLTAIRE

Jeder Mensch weiß, was ein Barometer ist oder ein Thermometer. Ganz wenige aber kennen ihr Glückometer, obwohl sie ihr ganz persönliches immer bei sich haben, was bei den ersteren beiden sicher nicht der Fall ist. Man findet sein Glückometer, indem man seinen Körper wahrnimmt, vor allem die Schultern und den Atem. Wo spürt man den Atem? Geht er bis in den Bauch? Wie lang sind die Atemzüge? Wie fühlt sich das Gesicht und der Mund an? Und dann denkt man an einen sehr glücklichen Moment in seinem Leben. Wie reagieren nun die Schultern, das Gesicht, der Atem, der ganze Körper? Dann geht man – bitte nur ganz kurz! – zu einem Moment, in dem man unglücklich war. Was verändert sich jetzt und wie? Das Glückometer sinkt sofort und der Unterschied ist deutlich spürbar. Jetzt bitte gleich wieder die Aufmerksamkeit auf den glücklichen Moment richten und den Unterschied genießen!

Es gibt viele verschiedene Glückometer. Bei manchen ist die Entspannung im Bauch oder im ganzen Körper das, was ihnen am stärksten auffällt. Bei fast allen taucht ein Lächeln auf. Das ganze Gesicht entspannt sich. Viele richten sich auf und sagen, dass sie sich größer fühlen, die Wirbelsäule gerader wird. Wichtig ist, dass man sein ganz persönliches Glückometer kennt. Wir können es immer wieder steigen lassen, indem wir uns einfach nur daran erinnern, wie es sich bemerkbar macht. All die kleineren oder größeren Veränderungen können wir bei uns selbst nutzen, um uns wohler zu fühlen. Die ganze Ausstrahlung verstärkt sich dabei, was sich auf alle und alles auswirkt. Nach et was Übung genügt es, an das Glückometer zu denken – oder auch nur an das Wort – und der Körper wird sofort reagieren. Erinnern Sie sich daran, dass immer das zu Ihnen zurückkommt, was Sie ausstrahlen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Glück auf allen Ebenen!

Manche sagen jetzt vielleicht: „Das ist ja nicht normal, immer glücklich zu sein!“ Möchten Sie normal sein? Ich nicht, NEIN, NEIN, ganz entschieden NEIN – in großen Buchstaben. Wenn ich normal wäre, hätte ich vielleicht 0,78% Kinder, wäre 1,55 m groß, dem Durchschnitt aller Frauen in meinem Alter entsprechend, je nach Auftraggeber für diese Statistik. Nein, normal sein, ist absolut nicht erstrebenswert! Seien Sie glücklich und lassen Sie ihr Glückometer möglichst oft nach oben. Lächeln, Schultern entspannen, ruhig atmen. Wenn Sie das jetzt gemacht haben, dürfen Sie sich loben. Danke für ihren Beitrag zum Weltfrieden!

Die Lebensgeschichte von Hanne Heintz

Ursprünglich habe ich eine Ausbildung als Fotografin gemacht – es kommt mir heute vor wie vor Jahrhunderten. Um mir da mit einen Namen zu machen, ging ich für ein halbes Jahr nach Indien und kam mit wunderschönen Fotos zu rück. Die Agenturen allerdings, denen ich diese anbot, meinten: „Wenn Sie einen Flugzeugabsturz fotografiert hätten – das könnten wir verkaufen, aber was sollen wir mit schönen Bildern machen?“ Da war ich so frustriert und dachte, mit schönen Bildern kann man Menschen nicht helfen. Das aber wollte ich. So entschied ich mich dazu, wieder nach Asien zu gehen, um dort in einer Botschaft als Sekretä rin zu arbeiten und dann zu sehen, wie ich da etwas Sinnvolles tun könnte. Da mein Englisch aber noch nicht gut genug war, ging ich zuerst an eine Sekretärinnenschule nach New York. In New York sieht man nur wenig Himmel zwi - schen Wolkenkratzern und sehr viele Plastik - pflanzen. Ich muste dort immer an die Tiroler Berge denken, wo ich öfter gewandert war. Sobald ich zurück war und meine Bewerbung abgeschickt hatte, fuhr ich mit meiner Freundin nach Tirol und atmete die frische Bergluft und den Duft echter Pflanzen ein. Sie erzählte mir, dass sie bald an einem Kurs für Heilmasseure in Salzburg teilnehmen würde. Da ich noch Zeit hatte, wollte ich diese sinnvoll nutzen und da auch mitmachen – es war die Türe zum Heilen. Ich war so begeistert von dieser Arbeit – es war der Einstieg zu meinem Beruf. Wenn man einmal in diesem Beruf ist, lernt man normalerweise immer weiter, um zu sehen, in welchen Fällen man noch mehr helfen kann. So nahm ich an ganz vielen Kursen teil. Es wurde immer faszinierender, wirkte noch schneller und tiefer. Und das Bewusstsein der Menschen änderte sich im Laufe der Zeit... Als ich auf der Heilpraktikerschule war, hörte ich z.B. in Bezug auf die Homöopathie immer wieder das Beispiel von den Tropfen, die man in den Bodensee rührt und dann als Medizin verkauft. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass Homöopathie wunderbar wirken kann, wenn sie von Jemandem angewendet wird, der gut ist und viel Erfahrung hat. Manchmal beneide ich die Generationen, die nach mir kommen, weil ihr Horizont einfach weiter ist, natürlich auch durch Com puter und Internet. Jetzt ist es möglich über Skype mit jemanden zu sprechen, der in Australien sitzt und ihn dabei auch noch zu sehen – unvorstellbar zu meiner Jugendzeit, als noch nicht einmal jeder Haushalt ein Telefon hatte! Man musste für Ferngespräche auf die Post gehen, um zu telefonieren, für ein Gespräch in eine andere Stadt brauchte man das „Fräulein vom Amt”. Heute kann man sich das alles gar nicht mehr vorstellen... Ich lerne wie jeder Mensch lebenslänglich und wenn mir etwas begegnet, das mich interessiert, dann will ich das lernen, wenn es irgendwie geht. Zur Zeit bin ich auch in einer Ausbildung. Sie können ruhig lachen, denn in meinem Alter ist das ja wohl ein bisschen verrückt, aber ich bin verrückt – so wie jede/r andere auch. Es ist nur: Jeder spinnt anders und Lernen ist außer der Quantenheilung und Ähnlichem eine meiner Leidenschaften. Und wenn ich schon Zeit habe, mache ich weiterhin Ausbildungen und lerne dazu, es geht gar nicht anders. Ich kann Ihnen nur sagen: Es macht viel Spaß, Menschen glücklich zu machen, sie zum Lachen zu bringen, zu sehen, wie die Schultern nach unten sinken, der Mund breiter wird und die Mundwinkel die Ohren besuchen gehen. Oft sah in meinem Leben etwas nach Katastrophe aus, und trotzdem hat sich mein Lebensplan erfüllt: Lernen, Heilen, Lachen und Freude in die Welt bringen. Und das macht immer glücklich!