Amir Weiss, der Begründer des Weiss-Instituts

DER AUTOR: Amir Weiss, der Begründer des Weiss-Instituts, beschäftigt sich seit über 27 Jahren mit den Ursachen von Süchten. Das Weiss- Institut hilft Menschen er - folg reich dabei, sich auf einfache und wirkungsvolle Weise von der Sucht nach Zucker und Weizen, Ess-/Fress-Sucht und Heißhungerattacken, Rauchen und Alkohol sowie verschiedenen Zwängen zu befreien. Die Weiss- Methode arbeitet auf rein bioenergetische Weise, ist schmerzfrei und kommt ohne Medikamente, Hypnose oder Nadeln aus. Mit überdurchschnittlichen Erfolgsraten ist in der Regel eine einzige Behandlung ausreichend (bei Zwängen und Alkohol bis zu vier). Bei Bedarf werden ein Jahr lang kostenlose Nachbehandlungen angeboten.

Das TV-Interview „Schluss mit der Sucht – Zucker-, Rauch- und Alkoholfrei mit der Weiss- Methode” ist auf YouTube abrufbar und gibt einen guten Einblick in die Philosophie und den Hintergrund der Weiss-Methode. Auch wurde im letzten Jahr auf OTV über eine erfolgreiche Alkoholentwöhnung berichtet. Diese Fernsehsendung finden Sie ebenfalls auf YouTube unter „Erfolgreich alkoholfrei mit der Weiss-Methode – Alkoholsucht erfolgreich beenden”.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
Tel. 0800 512 9999
(bundesweit kostenlos) oder www.weiss-institut.de

Am falschen Ende gesucht?

Die Befreiung aus der Abhängigkeit alltäglicher Süchte

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Sucht und Suche. Ist unsere Suche erfolglos, folgt oft die Sucht. Doch wonach suchen wir als Menschen, und warum suchen wir? Der israelische Heiler Amir Weiss, bekannt geworden durch die Entwicklung der Weiss-Methode, die Menschen bei dem Loswerden ihrer Süchte unterstützt, beschreibt hier die Wurzeln und Folgen des Suchtphänomens, in dem wir alle mehr oder weniger verfangen sind.

Wonach suchen wir eigentlich die ganze Zeit? Von außen betrachtet haben wir – zumindest in der westlichen Welt – scheinbar alles. Dennoch sind wir auf der Suche nach mehr. Was ist es, das uns immer weiter suchen lässt? Ist es die Unfähigkeit, zufrieden zu sein, nicht erfüllt zu sein?

Viele Menschen sind von irgendetwas abhängig, seien es Alkohol, Zigaretten, Zu - cker, Computerspiele, das Internet oder auch der Kaufrausch. Nur allzu leicht verheddern wir uns in einem ewigen Wiederholungsdrang oder -zwang. Auch wenn die Gründe dafür ganz verschieden und individuell sein können, liegt dem meistens eine Suche oder eine Sehnsucht zugrunde. Warum sind wir also nicht einfach mit dem zufrieden, was wir haben?

WAS WIR UNS WIRKLICH WÜNSCHEN

In meiner Praxis als Therapeut für Suchtund Zwangsentwöhnung begegne ich ständig Menschen, die von ihren Süchten befreit werden wollen, und wenn ich frage, was sie sich von der Behandlung erhoffen, ist die Antwort für mich oft überraschend: Die wenigsten wollen nur ihre Abhängigkeit beenden; viele beschreiben, dass ihre Sucht sie darin blockiert, ihre Wünsche und Ziele zu erreichen. Und diese Blockade möchten sie durchbrechen. Sie wünschen sich, frei zu sein, sich nützlich zu fühlen, bessere Beziehungen zu haben, sinnerfüllt zu arbeiten, glücklich zu sein oder sich dem Leben wieder nahe zu fühlen. Und es sind meist die Abhängigkeiten, die dem im Wege stehen.

WIE KOMMT ES, DASS WIR UNSERE INNERE LEBENDIGKEIT VERLIEREN KÖNNEN?

Geprägt in einer Gesellschaft, die im Wesentlichen nicht auf menschlichen, sondern wirtschaftlichen Werten aufgebaut ist, ha - ben viele von uns schon in jungen Jahren gelernt, sich eher anzupassen, als auf die eigenen Sehnsüchte zu hören und dem eigenen Lebenssinn zu folgen. Und später tappen wir in die Konsumfalle oder rennen wie der Hase der immer zu hoch hängenden, unerreichbaren Möhre nach, anstatt unserem Lebensweg zu folgen.

Der Mensch ist nicht dazu gemacht, permanent in einem glückseligen Zustand des Stillstands und Nichts-Tuns zu leben. Das Streben nach dem „endgültigen“, „erleuchteten“ Zustand ist nicht Teil des menschlichen Sinn und Zwecks. Wir sind dazu geschaffen, uns zu erforschen, zu verändern, unser Bewusstsein zu erweitern und uns zu entwi ckeln. Wird dieser Drang unterdrückt oder lassen wir uns einreden, dass Stillstand gleich Zufriedenheit ist, kann das dazu führen, dass wir sang- und klanglos in der Bequemlichkeit untergehen.

Oder wir übersetzen diesen Drang nach Erfüllung in uns dahingehend, ständig neue Möbel, das neueste elektronische Spielzeug oder den nächsten Alkoholrausch haben zu wollen. Auch kann es sich in einer – oft schuldbeladenen – Unzufriedenheit äußern oder darin, dass wir immerzu etwas im Außen ändern wollen, anstatt in unserem Inneren nach Antworten und Lösungen zu suchen.

WOHIN WOLLEN WIR? DIE TAXI-ANALOGIE

Gestatten Sie mir, dass ich im weiteren Text DU zu Ihnen sage, damit der Text Sie besser erreichen kann.

Ich lade Dich zu einer Analogie ein. Stell Dir für einen Moment vor, Du bist ein Taxi. Du bist das unglaublichste Fahrzeug, das momentan im Universum zu haben ist. Du bist mit einer der atemberaubendsten Technologien ausgestattet, die nicht nur den physischen, sondern auch den feinstofflichen Bereich umfasst und wahrnimmt. Dieses Auto steht Dir für Deine Zeit auf der Erde zur freien Verfügung, um damit Dich und die Welt zu entdecken und dahin zu fahren, wohin immer Du willst.

Du bist jedoch nicht nur das Auto, sondern ebenso der Fahrer. Du hast gelernt, das Auto zu steuern, das Tempo zu bestimmen und Reparaturen vorzunehmen. Neben dem Fahrer sitzt der Navigator. Der bist Du auch. Du brauchst ihn zum Kartenlesen und Navigieren, damit Du den Weg finden kannst, den Du einschlagen willst.

Und hinten drin im Taxi sitzt der Fahrgast selbst. Der entscheidet letztlich, wo Du hinfährst und welche Gegenden Du erkunden wirst. Dieser Fahrgast entspricht Deinem Wesenskern und hat Verbindung zum größeren Ganzen. Er oder sie sitzt auf der Rückbank und ist darauf bedacht, die Zeit, die Du im Auto zur Verfügung hast, für eine sinnvolle Reise zu nutzen. Der Kartenleser oder die Kartenleserin auf dem Beifahrersitz ist hauptsächlich dazu da, die Wünsche des Fahrgastes zu übersetzen und eine Route auszuarbeiten, um dessen Ideen in die Realität umzusetzen.

Im Idealfall arbeiten all diese Teile in Dir harmonisch zusammen und machen Deine Lebensreise zu einer spannenden und sinnvollen Expedition, die Dir ermöglicht, Dich nach dieser Fahrt neuen Abenteuern zuzuwenden.

Wenn aber die Verbindung zwischen dem vorderen Teil des Autos und dem Fahrgast wie durch eine abgedunkelte Trennscheibe unterbrochen ist und die Wünsche des Fahrgastes nicht mehr gehört werden, irrst Du ziel- und planlos mit Deinem Taxi durch die Gegend und verbringst kostbare Tage in Sackgassen oder der nächsten Vorstadtsiedlung. Immer mit dem vagen Gefühl, dass Du doch eigentlich ein Ziel hattest, irgendwo hin wolltest, etwas Bestimmtes vorhattest, aber ohne Dich wirklich erinnern zu können.

Wenn wir die wertvolle Technologie unseres Taxis und unsere Zeit auf diesem wundervollen Planeten nicht dazu nutzen, um die Welt und unseren Platz im Universum zu entdecken – jeder auf seine eigene einmalige Weise – dann wartet als Alternative ein langsames Dahinwelken und das Verpassen unseres Lebenszweckes. Und wenn wir dann alle möglichen Ablenkungsmanöver erfinden, statt uns konsequent auf die Suche zu machen, um die Stimme unseres Fahrgastes wieder hören zu können, entfernen wir uns nur noch weiter von der inneren Verbundenheit zu dieser Stimme. Und das Taxi fährt dann Runde um Runde um Runde im Kreisverkehr, und wir betäuben uns, um die Langeweile und den Mangel an echten Lebensaufgaben aushalten zu können. Solange bis es uns – hoffentlich – eines Tages reicht und wir beschließen, unser Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Ein erster Schritt kann sein, uns zunächst von den ablenkenden und vernebelnden Abhängigkeiten zu befreien, um uns dann wieder ernsthaft der Entdeckung unserer wahren Wünsche und Sehnsüchte zu widmen.

Also, starte mit Deinem Taxi durch und beginne, dieses wunderbare Universum zu erkunden!