FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk

FIAN München, Arne Klevenhusen Bruckenfischerstr. 25, 81547 München Tel. 089 - 69 38 14 38, Mail: fian-muenchen(at)fian.de www.fian.de

FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk

GEMEINNÜTZIGE PROJEKTE STELLEN SICH VOR

Hunger und Unterernährung sind für viele Menschen tagtägliche Realität: Millionen von Menschen haben keinen Zugang zu Land, um für sich Nahrungsmittel anzubauen. Und täglich werden Menschen von dem Land, auf dem sie oft schon seit mehreren Generationen leben, vertrieben. Zahl - lose Menschen arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen und erhalten dafür einen völlig unzureichenden Lohn.

Häufig sind wir Abnehmer von Produkten, die unter derartigen Bedingungen produziert wurden. Seit nunmehr 27 Jahren nimmt sich die Menschenrechtsorganisation FIAN (= Food-First Information & Action Network) dieser Probleme an. Mittlerweile hat die Organisation Mitglieder in über 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. In 18 Ländern bestehen nationale Vertretungen. Weltweit unterstützt FIAN Opfer von Verletzungen des Rechts auf Nahrung bei der Verteidigung ihrer Rechte. Bei den Vereinten Nationen hat FIAN Beraterstatus. Auf akute Menschenrechtsverletzungen reagiert FIAN mit Brief- oder Mailkampagnen. Das internationale Echo stärkt die Position der Betroffenen gegenüber mächtigen Interessen und hilft ihnen, ihre Anliegen nachdrücklich und sicher vorzubringen. FIAN verfolgt die Situation der jeweiligen Fälle aufmerksam und in engem Kontakt mit den Betroffenen. Über aktuelle Entwicklungen sowie neue Aktionen informieren wir in unserem Magazin FOODFirst sowie über die Eil aktiv-Mailingliste, die Sie kostenlos abonnieren können.

In den lokalen Gruppen – wie bei FIAN München – gibt können Interessierte an der Menschenrechtsarbeit sich je nach Neigung und Interesse ehrenamtlich einbringen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, z.B. in der wichtigen Öffentlichkeitsarbeit, denn FIANs wichtigstes Anliegen ist Information und Aufklärung. Bei unseren Veranstaltungen wie Vorträgen, Rundreisen von Betroffenen aus oft fernen Ländern in Afrika und Lateinamerika ist die Organisation, die Pressearbeit und die Vernetzung mit anderen Gruppen genauso wichtig wie die möglichst breite Verteilung unserer Briefaktionen im Bekanntenkreis oder bei Infoständen. Die Arbeit ist sehr interessant, sowohl für Leute mit als auch ohne Auslandserfahrung und/oder Fremdsprachenkenntnissen. Es sei aber auch nicht verschwiegen, dass oft ein langer Atem und viel Geduld notwendig sind. Dafür sind die Erfolge, die nachweislich eintreten, meistens sehr konkret erkennbar.